
Rancho Leonero


 Die Terasse der Rancho Leonero
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Wieder waren wir an der "Baja", diesmal jedoch nicht an der Pazifikseite, sondern am "Sea of Cortes" dem riesigen Meer, dass von der Baja und dem mexikanischen Hauptland eingeschlossen ist.
An der Südspitze der Halbinsel kommen große kalte Strömungen des Pazifik an die Oberfläche und bringen rieseige Mengen Kleinplankton mit. Das wiederum führt zu Schwärmen von Kleinfischen, die natürlich ihre Liebhaber, die großen Raubfische gleich mitbringen.
Aus diesem Grunde ist gerade diese Gegend ein besonders beliebtes Angelrevier. 

 Ausfahrt am Morgen
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Eine der schönsten Lodges ist die "Rancho Leonero". Viele Bungalows, nach Landesart mit Palmwedeln gedeckt und ein großes Haupthaus bilden in einem Palmenhain auf einem Felsvorsprung eine malerische und gutgepflegte Einheit.
Zur Rancho gehört eine ganze Flotte von Booten, vom einfachen Panga bis zum Kajütkreuzer. Jedes Boot wird von einem erfahrenen Guide an die Fangplätze gefahren. Es ist ein schönes Bild, wenn am frühen Morgen die Fischer aufs Meer hinausfahren. Geangelt wird von ca. 7 Uhr bis gegen 15 Uhr. Köderfische zum Chumming wird von einheimischen Fischern vor dem Auslaufen angeboten. Kurz, es mangelt an nichts. 

 Tunfisch und Bonito
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Hauptziele für den Fliegenfischer sind die Dorados, wunderbare Kämpfer an der Fliegenrute und die Tunfische. Eine Besonderheit ist der Roosterfisch, der mit seiner charakteristischen aufgestellten Rückenflosse blitzartig in die Köderfischschwärme fährt. Weiter auf dem Meer sind die riesigen Billfische wie Marlin und Sail zu fangen.


 ein schöner Dorado
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 schöner Gelbflossenthun
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 ein ungewöhnlicher Fang, ein Red Snapper
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 Dorados sind gute Kämpfer
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Auch Bonitos sind oft in großen Mengen in Strandnähe. Wenn zum Beispiel die einheimischen Fischer mit Handleinen auf Kalamari fischen, dann werden diese nach dem Fang sofort ausgeschlachtet. Logischerweise sind um diese Boote die Räuber in Schwärmen anzutreffen und man kann mit guten Chancen rechnen. An manchen Tagen hatten wir so viel Fische gefangen, dass wir schon am Mittag wieder zurück wollten- nichts ging mehr. 
Allerdings muss gesagt werden, dass diese Form des Fischens nichts ist für Leute mit hohem Blutdruck. Die Hitze und den ständigen Kampf mit diesen kraftvollen Räubern muss man schon aushalten. Zurückgekehrt zur Rancho gabs nach einer erfrischenden Dusche erst einmal ein kühles "Pacifico", das in Mexico viel besser schmeckt, als hier. Nicht unerwähnt werden soll die mexikanische Küche, die uns hervorragend mundete und natürlich die große Freundlichkeit der Mexikaner gegenüber ihren Gästen.

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