SITEMAP
IMPRESSUM
HOME  NEWS  ÜBER DIE FIRMA  ROLLEN  VERKAUF  REFERENZEN  LINKS  



-HE.ROLLEN-PATENTE
-DER UNTERSCHIED
-MESSE
-REISEN
 2008: GUATEMALA
 2007: JEMEN
 2006: THAILAND
 MALEDIVEN
 U.S.A.
      MUSEUMSTOUR

 MEXICO

-DOWNLOAD BANNER




 
ÜBER DIE FIRMA      -REISEN     U.S.A.     Museumstour


Auf Museumstour in den U.S.A.

 

Ja, was hat denn nun das Angeln mit Museen zu tun ?

 

Diese Frage kann man eigentlich nur als Deutscher stellen. Abgesehen von privaten Sammlungen und einer kleinen Ausstellung im Jagd- und Fischereimuseum in München ist da in Deutschland nicht viel zu finden.

 

Ganz anders sieht es in den USA aus, wo das Angeln eine weit mehr anerkannte Passion ist als in unserem Vaterlande. Demzufolge existieren eine Reihe von Museen mit Weltgeltung, in denen man sich über die Geschichte des Angelns bestens informieren kann.




KH. Henschel & Richard Nightingale [zoom]


Orvis Flag-Shop[zoom]

So planten wir, im Anschluss an die alljährliche Messe in Denver in diesem Jahr, drei der bedeutendsten Museen im Osten der USA zu besuchen. Richard Nightingale, der Autor des Buches "Atlantic Salmon Chronicles" [siehe BÜCHERTIPPS: Atlantic Salmon Chronicles] hatte uns eingeladen, mit ihm zusammen zwei Museen zu besuchen und wir nahmen dankbar an. Diese Gastfreundschaft war wirklich überwältigend.

 

Zuerst fuhren wir durch das wunderschöne Vermont zum Städtchen Manchester. Das dortige "The American Museum of Flyfishing" war aber zu unserem Leidwesen gerade im Umzug in ein größeres Gebäude begriffen und alle Rollen der riesigen Sammlung waren schon eingepackt. Der Museumsleiter Gary Tanner tröstete uns, dass das Museum im Frühjahr 2004 wieder eröffnet wird.

 

Ebenfalls zum Trost schenkte er uns den Katalog des Museums zur Rollensammlung:

"A Treasury of Reels". Dieser Titel stellte keine Übertreibung dar, es ist wirklich eine "Schatzkammer". Die Geschichte der Fliegenrolle von den Anfängen in grauer Vorzeit bis zu den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde in aller Ausführlichkeit beschrieben. Eine besondere Würdigung fanden die berühmten Rollenbauer, natürlich alle aus Great Britain oder den USA.

 

Den neben dem Museum befindlichen Orvis-Shop haben wir natürlich ebenfalls besucht. Sehr beeindruckend war die geballte Produktkette dieser alteingesessenen Firma zu sehen.




Floyd Franke, etc. [zoom]

Weiter ging die Reise nach Roscoe im Staate New York an den berühmten Forellenfluss Beaverkill.

 

Dort waren wir mit einem weiteren amerikanischen Buchautor verabredet. Floyd Franke´s Buch "Fish On" [siehe BÜCHERTIPPS: Fish On, Floyd Franke] ist gerade zur Denver-Messe 2003 herausgekommen.

 

Floyd wollte uns das kleine aber feine "Catskill Fly Fishing Center and Museum" zeigen. Floyd ist hauptberuflich Lehrer in der berühmten Fliegenfischerschule von Joan Salvato Wulff, der großen Dame des amerikanischen Fliegenfischens.

 

Eine ständige Ausstellung des Museums ist Lee Wulff gewidmet, dem berühmten Fischer und Lehrer, den Floyd noch persönlich als Chef in seiner Fliegenfischerschule kennen gelernt hat. Neben den vielen Exponaten, wie Ruten und Fliegen, interessierten wir uns natürlich besonders für die Rollensammlung des Museums.

 




[zoom]


[zoom]


[zoom]

Alle berühmten Namen von Malloch über Leonard bis Vom Hofe sind in der Sammlung vertreten.

 

Durch die Fürsprache von Floyd konnten wir einige Rollen aus dem Fundus besichtigen, die sonst nicht ausgestellt waren. Es war für einen Rollenbauer schon sehr interessant, Rollen aus vergangenen Jahrhunderten mal selbst in die Hand zu nehmen und zu betrachten. Das sind wirklich wahre Schätze. Wer sich ein wenig im Markt von antiken Rollen auskennt, wird das gern bestätigen.

 

Nebenbei gesagt ist das Flyfishing Center auch eine Lehr- und Begegnungsstätte für Fliegenfischer und solche, die es werden wollen. So finden zum Beispiel auch Veranstaltungen, wie das "Catskill Gathering", ein Erfahrungsaustausch von vielen Profi- Gespließtenbauern statt, eine Veranstaltung, die es wohl nur in den USA gibt.

 

Wir nahmen Abschied von diesem schönen Flecken Erde, und über die für deutsche Begriffe langsamen Autobahnen fuhren wir wieder in Richtung New York. Am nächsten Tag brachte uns Richard auf den Airport und weiter ging's in Richtung Miami.

 

Dort hatten wir mehrere Tage Zeit, uns im wohl weltgrößten Angler-Museum, der "IGFA Hall Of Fame and Museum" umzusehen. Dieses riesige Museum ist natürlich nicht allein dem Fliegenfischen vorbehalten, sondern zeigt Exponate von allen Bereichen des Fischens. Besonders berühmte Angler, wie Hemmingway oder Zane Grey, werden persönlich gewürdigt.

 


Hervorragend sind die Nachbildungen der Fische in ihren unterschiedlichen Lebensräumen. Damit ist dieses Museum wohl einzigartig auf der Welt. Natürlich war auch hier die Fliegenfischerabteilung für uns besonders interessant. Berühmte Rollen, repräsentativ ausgestellt, zogen uns in ihren Bann. Leider war es hier nicht möglich, diese in die Hand zu nehmen.




[zoom]


[zoom]


[zoom]



[zoom]


[zoom]

Dafür hat das Museum aber eine andere wunderbare Möglichkeit zum Studium zu bieten, eine große Bibliothek mit Lesesaal nur mit Angelliteratur ! Mittlerweile sind es über 12 000 Bücher, die dort dem IGFA- Mitglied zur Verfügung stehen. Über eine Datenbank kann man sich von einer freundlichen Bibliothekarin das Passende heraussuchen lassen.

 

Eine wahre Fundgrube für den, der genügend Zeit mitbringt. So konnten wir viele interessante Sachen bezüglich Fliegenrollen finden. Diese Tage waren äußerst lehrreich und unterhaltsam.